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9. und 10. Lauf zum RECARO Formel 3 Cup
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9. & 10. Lauf zum RECARO Formel 3 Cup Nürburgring, 09. – 11. Juli 2004 Lienemann weiterhin auf Meisterschaftskurs
Auch acht Läufe vor Beendigung der Meisterschaftssaison 2004 konnte der 19-jährige Schorndorfer seine Führung, wenn auch punktgleich mit Bastian Kolmsee verteidigen.
Nach hoffnungsvollem Auftakt als Schnellster im freien Training am Freitag, stand er im Rennen am Samstag in der zweiten Startreihe. Kurz vor dem Start begann es wie aus Kübeln zu schütten, Hektik machte sich bei den Teams breit, da innerhalb weniger Minuten die Fahrzeuge auf Regen umgerüstet werden mussten. Das Rennen wurde unter extrem schwierigen Bedingungen ausgetragen, da nahezu überall auf der Piste Wasser stand. Der Regen hielt während der gesamten Renndistanz an, somit erfolgte der Start aus Sicherheitsgründen hinter dem Safety-Car. Lienemann konnte sich fast die gesamte Renndistanz auf dem vierten Platz behaupten und wurde erst in der letzten Runde vom heftig attackierenden Holzer niedergerungen. Lienemann: „Mir war es unter diesen Umständen wichtig zu punkten und das Risiko eines Abfluges so gering wie möglich zu halten.“
Von Startplatz drei ging es, diesmal trocken und mit Sonnenschein ins Sonntagsrennen. Bereits in der fünften Runde leistete sich der, aufgrund seines zweiten Platzes aus dem Rennen vom Vortag zu diesem Zeitpunkt die Meisterschaft anführende Bastian Kolmsee, unter dem Druck des Belgiers Heylen und Lienemanns einen Dreher und wurde zunächst von Heylen und in der Folge auch von Lienemann überholt. Dies war dann gleichzeitig auch der Zieleinlauf nach 18 Runden – Heylen vor Lienemann und Kolmsee. Mit dem zweiten Platz und dem mittlerweile sechsten Podiumsplatz dieser Saison erkämpfte sich Timo Lienemann erneut seine Führung im Gesamt-Classement.
Wie eng das Leistungsvermögen der einzelnen Piloten im Fahrerfeld ist, zeigte sich erneut an diesem Wochenende. So lagen im Zeittraining am Samstag die ersten elf Piloten nur 0,713 Sekunden auseinander, im Qualifikationstraining am Sonntag Morgen trennte die ersten acht Fahrer sogar nur 0,629 Sekunden. Im 10. Rennen dieser Saison reihte sich der Belgier mit seinen zwei Siegen vom Wochenende als inzwischen siebter Fahrer in der Siegerliste ein.
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