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7. und 8. Lauf Lauf zum SEAT Leon Supercopa 2005
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7. & 8. Lauf Lauf zum SEAT Leon Supercopa 2005 Aham, 27.06.2005
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Stürmisches Wochenende im „MOTOPARK Oschersleben' Florian Gruber holt sich die Tabellenführung zurück
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Aham (gb). Der Ausflug zum „MOTOPARK Oschersleben“ in der Magdeburger Börde hat sich für Florian Gruber gelohnt: Trotz heftiger Wetterkapriolen, die von tropischen Temperaturen bis zu sintflutartigen Regengüssen die gesamte Bandbreite boten, behielt der Ahamer Tourenwagenpilot die Ruhe und schaffte mit zwei taktisch klugen Läufen den Sprung zurück an die Spitze des Seat Leon Supercopa 2005.
Nach dem unverschuldeten Rennunfall von Spa/Belgien, der ihn die Tabellenführung gekostet hatte, wollte Gruber am Steuer seines Seat Leon Cupra von Seat Partner Klaus Schneider aus Landshut-Altdorf beim vierten Rennwochenende der Saison unbedingt wieder den Sprung an die Spitze schaffen. Allerdings sah es nach dem Qualifying am Freitag alles andere als gut aus für den Piloten im Team von HG Müller Motorsports: Rang 11 war nicht das Ergebnis, das Grund zur Freude bot. „Wir haben neue Reifen aufgezogen und die haben nach nur vier Runden so abgebaut, dass ich froh war, einen Abflug zu vermeiden“, berichtete Gruber nach dem ernüchternden Auftakt.
Gewittersturm verzögert Start am Samstag Ein gewaltiges Unwetter mit Sturmböen bis zu 110 km/h und sintflutartige Regenfälle zog am frühen Samstagnachmittag über den MOTOPARK, überschwemmte weite Teile der Strecke und wirbelte den Zeitplan komplett durcheinander. Mit mehr als einstündiger Verspätung gingen die 30 „Löwenbändiger“, unter ihnen das Wintersport-As Ronny Ackermann im VIP-Auto, an den Start. Während sich an der Spitze „Mister Markenpokal“ Thomas Marschall absetzte und sich die direkten Verfolger wilde, aber auch materialmordende Duelle lieferten, kämpfte sich Florian Gruber taktisch klug Platz um Platz nach vorne. Im Ziel lag er auf Rang fünf. Stunden nach dem Rennen wurde daraus sogar noch Rang vier, denn Sieger Thomas Marschall war wegen der Verwendung von regelwidrigem Benzin disqualifiziert worden.
Rang sechs reichte für Platz eins Am Sonntagmorgen mussten die Seat-Piloten als erste an den Start. Da die ersten acht Fahrer vom Vortrag in umgekehrter Reihenfolge ins Rennen gingen, stand Florian Gruber in der zweiten Startreihe auf Rang vier. Schon in der ersten Kurve nach dem Start kamen sich einige Piloten mächtig ins Gehege, „Flo“ Gruber allerdings hielt sich geschickt aus dem wilden Treiben heraus. Nach der ersten Runde führte Bastian Kolmsee vor Daniel Bauer und Marcus Steinel, Florian Gruber lag auf Platz fünf. Nachdem klar war, dass mit einem Platz auf dem Podest für Florian Gruber nicht zu denken war, gab die Teamleitung für Gruber die Order aus, sich nicht weiter in die wild gerittenen Angriffe der Mitbewerber einzuschalten. Florian Gruber gab den „Eismann“ und holte mit einer coolen Vorstellung am Ende Rangs sechs. „Da kann man nichts dagegen einwenden, vor allem, weil ich jetzt wieder Tabellenführer bin“, sagte ein glücklicher Florian Gruber nach dem Rennen. Thomas Marschall wurde auch nach dem Sonntagsrennen wieder aus der Wertung genommen, weil er erneut mit einem Sprit unterwegs war, der nicht den Regeln entsprach. In der Meisterschaft führt jetzt Florian Gruber mit 89 Punkten vor Marschall (80) und Marcel Lasèe (67).
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