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1. und 2. Lauf zum SEAT Leon Supercopa 2005
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1. & 2. Lauf zum SEAT Leon Supercopa 2005 Aham, 17.04.2005 Den Gegnern in einem Rennkrimi die Krallen gezeigt: Florian Gruber rast in Hockenheim auf das Podest
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Wettstetten (gb). Der Auftakt zum SEAT Leon Supercopa 2005 ist Florian Gruber hervorragend gelungen: In den beiden Läufen des ersten Rennwochenendes zeigte der junge Tourenwagenpilot den Gegnern die Krallen seines „Rennlöwen“ und raste am Samstag auf Platz vier. Noch besser lief es am Sonntag. Vor mehr als 120.000 Fans im Motodrom von Hockenheim bot Gruber eine sensationelle Vorstellung und lieferte sich mit Thomas Marschall rundenlang packende Duelle. Platz zwei in diesem Lauf und Platz zwei auch in der Gesamtwertung waren der Lohn für das beherzte Auftreten.
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Schon das Premierenwochenende 2005, dem Gruber und sein neues Team von HG Müller Sports seit Wochen entgegen fieberten, zeigte die hohe Professionalität, die mit dem Wechsel des Markenpokals in das Rahmenprogramm der Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) Einzug gehalten hat. Weil berufliche Aufgaben beim Wettstettener AUDI-Veredler MTM es verhinderten, war Gruber bei der Fahrzeugabnahme am Donnerstagabend nicht persönlich anwesend. Die Rennkommissare hatten dafür wenig Verständnis und sprachen eine Geldstrafe von 125 Euro aus. Im freien Training am Freitag gab es gleich den nächsten Dämpfer: Abstimmungsprobleme an den Fahrzeugen bremsten die drei Piloten von HG Müller Sports irgendwo im letzten Drittel des Starterfeldes ein.
„Duftmarken“ in Qualiyfing und Rennen 1 Nach einer ausgiebigen Nachtruhe für ihn und einer Nachtschicht für die Mechaniker zeigte sich Gruber im Qualifying am Samstagmorgen bestens ausgeschlafen und maximal motiviert. In seiner schnellsten Runde trieb er den Leon von den hinteren Rängen bis auf Startplatz sieben. Und im ersten Wertungslauf am Samstagnachmittag setzte er gleich eine weitere “Duftmarke“: Platz vier nach einem taktisch klugen Rennen unterstrichen die Ambitionen, die Gruber für dieses Jahr mit Blick auf die Gesamtwertung angedeutet hat. Sieger des Rennens wurde SEAT-Neuling Marcus Steinel, der bereits in Training und Qualifying die Konkurrenz ordentlich verblüfft hatte.
Hauchdünn am ersten 1. Platz vorbei Der 2. Durchgang, ausgetragen unmittelbar nach dem DTM-Lauf und vor vollen Zuschauerrängen, sollte zur Glanzstunde in der bisherigen Karriere von Florian Gruber werden. Mit einem grandiosen Blitzstart katapultierte er sich von Startplatz fünf bis zum Ende der Startgeraden auf Rang zwei. Noch vor dem erstmaligen Queren von Start und Ziel donnerte Gruber als Führender vor Thomas Marschall durch das Motodrom. Unter dem Jubel der Zuschauer, aber bereits vor bedrohlich nahen Regenwolken, lieferten sich Gruber, Marschall und Vorjahressieger Sebastian Stahl Tourenwagenduelle vom Allerfeinsten. Immer knapp an der Spitze: Florian Gruber. Als nach sieben Runden der große Regen einsetzte und das Safety Car das Feld einbremste, schien der erste Sieg von Florian Gruber greifbar nahe. Vier Runden lang mussten die „Rennlöwen“ im gemütlichen Trab hinter dem Safety Car durch den badischen Regen getrieben werden. Als noch zwei der 30 Rennminuten zu absolvieren waren, gab die Rennleitung sehr zur Verwunderung von Fahrern und Teamchefs, das Rennen auf der immer noch klatschnassen Piste nochmals frei. Gruber hatte aufgepasst und beschleunigte am schnellsten. Doch in der letzten Kurve griff Thomas Marschall zur Brechstange und schnappte sich mit einem spektakulären Überholmanöver Florian Gruber. Mit der Winzigkeit von etwas mehr als einer Sekunde schrammte Gruber an seinem ersten 1. Platz im SEAT Leon Supercopa vorbei, war aber gleichwohl mit dem Ausgang des Wochenendes mehr als zufrieden.
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