|
11. und 12. Lauf Lauf zum SEAT Leon Supercopa 2005
 |
11. & 12. Lauf Lauf zum SEAT Leon Supercopa 2005 Aham, 08.08.2005
|


|
 |
6. Lauf Seat Leon Supercopa / Zweikampf geht weiter: Achterbahnfahrt in der „grünen Hölle“ Nürburgring
|
Aham (gb). Eine Achterbahnfahrt der Gefühle war für Florian Gruber am Wochenende der 6. Lauf des Seat Leon Supercopa in der „grünen Hölle Nürburgring“: Am Samstag lagen zwischen dem Jubel über die schnellste Rennrunde bis zum Frust über den Fastausfall wegen Getriebeschadens nur Minuten. Am Ende der zweiten „Dienstfahrt“ am Sonntag gab es nochmals verhaltenen Jubel, denn der sechste Platz reichte wenigstens zum Verbleib auf dem zweiten Rang in der Gesamtwertung, nur einen Punkt hinter Tabellenführer Thomas Marschall.
Bei den Saisonrennen elf und zwölf auf dem Nürburgring wollte der Ahamer Tourenwagenpilot am Steuer seines Leon Cupra R von Seat-Partner Klaus Schneider aus Landshut-Altdorf zum Sprung an die Tabellenspitze ansetzen. Die Chancen standen nicht schlecht, denn schon im freien Training am Freitag hatte der Pilot in Diensten von HG Müller Sports trotz Regens und schwieriger Pistenverhältnisse eine sehr schnelle Abstimmung für seinen „Rennlöwen“ gefunden.
„Nullrunde“ nach Trainingsbestzeit Am Samstagmorgen im Qualifying ließ es der Niederbayer in der Eifel dann richtig „krachen“: Mit einer Zeit von 1:39.436 Minuten holte sich Florian Gruber die Pole-Position, gefolgt vom amtierenden Formel-3-Champion Bastian Kolmsee (Abt Sportsline) und Matthias Meyer, dem Teamkollegen von HG Müller Sports.
Den elften Lauf nahmen die „Löwendompteure“ auf der 3,629 Kilometer langen Kurzanbindung der Grand Prix Strecke am Samstagnachmittag bei trockenem Wetter unter die Räder. Gruber erwischte einen guten Start, Bastian Kolmsee zog jedoch mit einem Sensationsstart an Gruber vorbei. Die beiden Führenden setzten sich schon im Verlauf der ersten Runde etwas vom Pulk ab. Mit der schnellsten Rennrunde machte Gruber ordentlich Druck auf Kolmsee, konnte ihn aber nicht zu einem Fahrfehler verleiten. Drei Durchgänge vor Schluss holt der Defektteufel aber zum großen Schlag gegen Gruber aus: Urplötzlich streikte nach Start und Ziel das Getriebe und Grubers Rennlöwe wurde immer „zahnloser“. Bis zum Rennende wurde er bis auf den 13. Platz durchgereicht. „Nix mit Punkten und Marschall mit seinem achten Rang gemäß Cup-Reglement am Sonntag auf dem ersten Startplatz“, ärgerte sich Gruber und verschwand frustriert im Renntruck.
Reifenpoker am Sonntagmorgen Der zwölfte Lauf am frühen Sonntagmorgen begann bei kaltem und nassem Wetter mit einem Reifenpoker. Als sich die Damen und Herren „Löwentreiber“ in die Startaufstellung begeben hatten, hörte es zu regnen auf und plötzlich kam sogar die Sonne heraus. Gruber, der wie die meisten Kollegen Regenreifen aufgezogen hatte, blieb bei seiner Wahl und ging das Rennen mit den weichen Regenreifen an. Eine richtige Entscheidung, wie sich bald zeigen sollte. Obwohl der Regen endgültig aufgehört hatte, trocknete die Piste wegen der kühlen Temperaturen nicht richtig ab und wurde für die mit profillosen Slicks gestarteten Piloten zur Rutschbahn. Gruber kämpfte nach seinem Pech vom Vortag mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch und setzte diese in schnelle Rundenzeiten um. Am Ende reichte es für einen versöhnlichen sechsten Platz, zwei Positionen vor Tabellenführer Thomas Marschall. Sieger nach 16 Runden wurde Daniel Bauer, gefolgt von Thomas Mühlenz und Marcus Steinel.
Aus dem Duell wird ein Dreikampf In der Gesamtwertung des Seat Leon Supercopa liegt Florian Gruber jetzt mit 111 Punkten auf Rang zwei, nur einen Punkt hinter „Mister Markenpokal“ Thomas Marschall. Vor den vier noch ausstehenden Läufen ist damit für reichlich Spannung gesorgt, zumal sich am Wochenende Daniel Bauer (GAG Racing) still und heimlich in das Duell an der Spitze mit eingeschaltet hat. Durch seinen Sieg am Sonntag hat der Ex-Porsche-Cup Fahrer sein Punktekonto auf 100 Zähler aufgestockt und rangiert jetzt an der dritten Stelle im Gesamtklassement. Damit ist vor dem nächsten Auslandsrennen in Zandvoort/NL (26.-28.August) und dem Saisonfinale in Hockenheim (21.-23.10) aus dem Duell an der Spitze ein Dreikampf geworden, in dem sich keiner der Protagonisten auch nur einen Ausrutscher leisten darf.
<< zurück
|
|
|
|